Okt 312020
 

Vor wenigen Tagen wurde die zweite Generation der Garmin Descent veröffentlicht. Darunter versteht man einen GPS-Tauchcomputer mit Multisportfunktionen und Smart-Funktionen – also Kopplungsfunktion mit dem Smartphone für Benachrichtigungen.

Meine Variante aus der zweiten Generation der Garmin Descent habe ich am Mittwoch erhalten und hat die genaue Bezeichnung Garmin Descent Mk2i – also die Version mit sonarbasierter Luftintegration. Der zugehörige Sensor Descent T1 Tankpod ist laut meinen Informationen ab Dezember 2020 verfügbar. Dies ist dann rein für Tauchgänge interessant um den Luftvorrat in der Pressluftflasche messen zu können.

Die Schachtel mit 10 x 10 x 10 cm ist eigentlich recht unscheinbar. Damit zum Lieferinhalt:

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  • Descent Mk2i: graues DLC-Titan mit schwarzem Armband
  • Langes, schwarzes Einstellband
  • Lade- / Datenkabel
  • Kurzübersicht

 

Mit dem linken oberen Druckknopf startete die Ersteinrichtung. Dazu hatte ich bereits im Vorfeld einen Garmin-Account angelegt und Garmin Connect Mobile am Smartphone installiert und mich mit dem bereits verifizierten Garmin Account angemeldet. Aufgrund der Vorbereitung ist der Ablauf auf der Uhr recht zügig nach wenigen Minuten abgeschlossen. Ich hatte bei Auslieferung einen Akkustand von ungefähr 38 % mit einer berechneten Akkudauer von 5 Tagen.

Mittlerweile ist die Uhr nicht nur mit meinem Smartphone gekoppelt, sondern ebenso zu Hause mit dem W-LAN verbunden. Zudem lasse ich den Pulsoximeter über den ganzen Tag laufen. Standardmäßig ist dieser deaktiviert. Es ist möglich nur beim Schlaf oder den ganzen Tag eine Messung durchführen zu lassen.

Gestern habe ich die Uhr bei einem Akkustand von 10% das erste Mal vollgeladen und zugleich die Software auf den Letztstand gebracht. Interessanterweise ist die Uhr mit der Version 2.00 ausgeliefert worden. Direkt auf der Uhr konnte ich aber bereits bemerken, dass es eine Version 4.00 gibt. Ich habe den Updateprozess über die Uhr durchgeführt und diese dauerte nur wenige Minuten. Dazu muss laut meinem Wissensstand die Uhr selbst mit dem W-LAN verbunden sein.

 

Auslieferung:

  • Software: 2.00
  • GPS: 4.10
  • Wi-Fi: 2.60
  • CIQ: 3.1.7
  • BMX: 0.5.2
  • ANT/BLE/BT: 5.04
  • Sensor Hub: 2.00

Nach dem Update:

  • Software: 4.00
  • GPS: 4.60
  • Wi-Fi: 2.60
  • CIQ: 3.1.8
  • BMX: 0.9.0
  • ANT/BLE/BT: 6.06
  • Sensor Hub: 2.11

Nach wie vor bin ich dabei, mir einen Überblick über die ganzen Funktionen zu machen. Immerhin wird man mit den ganzen Funktionen regelrecht erschlagen 😯 – das soll aber nicht abschrecken 😉 , denn die Uhr beinhaltet eine Menge an Features und Technologien. Hat man den Kniff mit der Steuerung heraussen, dann kommt man recht geschmeidig durch die vielen Menüs. So kann man Schritt für Schritt die Uhr näher kennenlernen. Dazu sollte man wissen, dass einige Optionen auf der Uhr änderbar sind. Bei einigen hilft aber nur Garmin Connect Mobile (Smartphone App) bzw. eingeschränkter Garmin Connect (Webseite via Webbrowser). Es gibt ebenso Optionen, die lassen sich an allen Stellen bearbeiten. Die Uhr hat aufgrund des kleineren Bildschirms leichte Nachteile gegenüber Garmin Connect Mobile bzw. Garmin Connect.

Auf dem Computer gibt es Garmin Express. Dabei musste ich feststellen, dass es Kontraproduktiv ist, wenn man sich zuerst mit dem Garmin Account anmeldet. Das Gerät lässt sich dort nicht hinzufügen und fängt bei Anschluss eines Gerätes von vorne an. Das Programm möchte zuerst das Gerät wissen und führt erst danach die Anmeldung durch. Dabei wird scheinbar der Garmin Account zum Gerät automatisch erkannt. In diesem Zuge habe ich hier die einzige Option gefunden, wo man der Uhr einen eigenen Namen geben kann. Dabei kann ebenso der Vorschlag (Descent-Mk2i) belassen werden. Mit diesem Namen gibt sich die Uhr am Smartphone oder im Netzwerk (W-LAN) zu Erkennen.

Neben dem Softwareupdate wurde bei mir direkt der Vorschlag zum Update der integrierten Karten vorgeschlagen. Dabei wurden knapp über 12 GB Daten heruntergeladen. Das Kartenmaterial wird damit direkt auf dem Speicher der Uhr installiert. Die vorhandenen 32 GB sind somit nicht komplett frei zur Verfügung. Parallel zum Kartenmaterial kann Musik, Podcasts oder Hörbücher übertragen werden. Zum Abspielen werden gekoppelte Bluetooth Kopfhörer benötigt. Das möchte ich später noch ausprobieren. Bislang habe ich nur die Multimedia-Steuerung bei Wiedergabe am Smartphone ausprobiert. Das funktionierte ausgezeichnet.

Abschließend gibt es noch die Garmin Dive App für das Smartphone. Auf diese wird immer wieder hingewiesen. Für die meisten Funktionen ist es besser Garmin Connect Mobile zu nutzen. Immerhin sind dort die gesamten Multisportfunktionen abgebildet. Ob Tauchaktivitäten ebenfalls aufscheinen ist mir im Moment unklar. Mir ist aber bereits ein anderes Detail genauestens bekannt und zwar geht es um die Smart-Funktion.

Die Uhr kann entweder mit der Garmin Dive App oder mit Garmin Connect Mobile arbeiten um die Benachrichtigungen vom Smartphone zur Uhr weiterzuleiten. Hier benötigt die jeweilige App am Smartphone die Berechtigung für Anrufe, SMS, Kontakte bzw. Emails um diese jeweiligen Informationen an die Uhr weiterleiten zu können. Jeder einzelner Punkt kann bei mir mit Android 10 gesondert festgelegt werden. Somit kann nur die gewünschte Option zugelassen werden. Die anderen belässt man bzw. deaktiviert den Zugriff. In meinem Fall nutze ich Garmin Connect Mobile und habe diese Berechtigungen bei der Garmin Dive App entzogen. Dies ist ebenso eine Empfehlung durch einen Garmin Mitarbeiter.

Die Garmin Dive App hat dabei eine Besonderheit, die ebenso (negativ 😳 ) in der Bewertung in Google Play zu lesen ist. Sobald diese App am Smartphone installiert ist, erscheint diese App dauerhaft am Smartphone unter Benachrichtigung als dauerhaft laufender Hintergrunddienst. Ich denke nicht, dass dies für die Nutzung der Smart-Funktion notwendig ist. Es scheint mir, dies bewirkt eine dauerhafte Synchronisation der Aktivitäten 😐 – aber da bin ich mir noch unsicher. Im Moment habe ich diese Funktion deaktiviert und nun scheint beim Start der App die Synchronisation immer einige Zeit in Anspruch zu nehmen. Aber mehr werde ich wohl erst herausfinden, wenn ich die Uhr aktiv für Tauchgänge benutze. Dann sollte auch klarer sein, wie das Zusammenspiel mit Garmin Connect Mobile und Garmin Dive App aussieht. Jetzt geht es erst einmal zum ersten Lauf… 🙂

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