Mazda 6 Sport Combi: Erfahrungsbericht Diesen Artikel drucken

 Kurzlink  Kategorie: Fahrzeuge  Lesezeit: 10 Minuten  Kommentieren
Sep 132013
 

Seit dem 7. August 2013 bin ich nun Besitzer eines Mazda 6 Sport Combi. Bislang wurden knapp 2.500 km mit dem Neuwagen zurĂŒck gelegt. Damit wird es Zeit fĂŒr einen kleinen Erfahrungsbericht.

mazda_6_sport_combi

Es handelt sich in meinem Fall exakt um einen MAZDA6/SPC/2.0i/REVOLUTION in Soul Rot – also Benziner mit 2l Hubraum und 165 PS. Dazu das Ausstattungspaket Revolution. Der Hauptgrund fĂŒr den Wechsel in eine höhere Fahrzeugklasse (hatte zuvor einen Mazda 3 GT Navi) war das zu geringe Platzangebot. Ich hatte dabei lange zwischen dem Ausstattungspaket Attraction und Revolution ĂŒberlegt. Der Unterschied abgesehen vom Preis zwischen beiden Ausstattungspaketen ist  im Grunde wie folgend:

  • Smart Key (= SchlĂŒsselloses Zugangssystem)
  • 19" Felge
  • RĂŒckfahrkamera
  • Ledersitze
  • Memory-Funktion (= fĂŒr Sitzposition auf der Fahrerseite)
  • Alarmanlage (inkl. InnenraumĂŒberwachung)

Dazu kommt die neuartige EnergierĂŒckgewinnung i-ELOOP und mehr PferdestĂ€rken. Warum es schlussendlich Revolution geworden ist, wird sich im Verlauf des weiteren Berichtes klĂ€ren


tachometer_1000

An sich wird der weitere Bericht in mehrere Bereiche unterteilt, jedoch darf man keine vollstĂ€ndige AufzĂ€hlung erwarten. Ich gehe primĂ€r nur auf fĂŒr mich wichtige Punkte ein.

 

Außenausstattung

Im Außenbereich fĂ€llt sofort die besondere Form des Wagens auf. Unter dem Slogan "KODO – Soul of Motion" ist das Design eigentlich zutreffend beschrieben. 

mazda_6_sport_combi_front

Allein schon die Front zeigt mit einem Hauch von AggressivitĂ€t den Wunsch zur sportlichen Bewegung. Eine "Ă€ngstliches" ZurĂŒckschrecken beim Anblick der Front ist inkludiert 🙂 und durchaus eine normale Reaktion wenn man direkt davor steht
 😉

Ebenso von vorne kann man die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptiven Kurvenlicht und oberhalb des RĂŒckspiegels die zahlreichen Sensoren, wie Regensensor, Lichtsensor und vieles mehr erkennen. Dazu kommt die Einparkhilfe (vorne und hinten). Wenn das Auto gestartet und die Handbremse gelöst ist, dann sieht man ebenso das LED Tagfahrlicht. Ansonsten gehören ebenso abgedunkelte hintere Seitenscheiben und Heckscheiben dazu. ZusĂ€tzlich integriert ist eine RĂŒckfahrkamera. PrimĂ€r belĂ€chelt, zeigt die Kamera in der Praxis durchaus bedeutende Vorteile beim RĂŒckwĂ€rtseinparken.

mazda_6_sport_combi_heckspoiler

FĂŒr die gute Optik helfen die serienmĂ€ĂŸigen 19" Zoll Alufelgen und der zusĂ€tzliche Heckspoiler. Besonders bei ersterem ist fĂŒr die Optik gegenĂŒber dem kleineren Ausstattungspaket ein Vorteil bemerkbar. Der Heckspoiler ist dabei nicht zu protzig und hilft der sportlichen Optik. Dieser ist natĂŒrlich unabhĂ€ngig zum Ausstattungspaket.

 

Innenausstattung

Im Innenbereich beherrscht in meinem Fall ein etwas weicheres Leder die Oberhand. Richtig Edel kommen dabei die Sitze und sonstige Verkleidungen herĂŒber. Der Aufbau wirkt aufgerĂ€umt und gut durchdacht. Alles ist an passender Stelle und gut erreichbar. Die Hauptfarbe ist dabei Schwarz – klar allein jedes Lederteil ist schwarz. Dazu kommen gekonnt gesetzte Rottöne plus weißer Beleuchtung des Armaturenbrettes und weiterer Elektroniksteuerungen.

Dabei haben die Beine genĂŒgend Freiraum. Auch der Kopf hat nach oben hin reichlich Zwischenraum und selbst zur Seite hinweg gibt es nichts zu beklagen. Auch die hinteren Sitze bieten genĂŒgend Platz – selbst fĂŒr lĂ€ngere Fahrten. Das hat sich gleich am ersten Wochenende mit dem neuem Fahrzeug gezeigt (siehe Artikel Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen
).

Wer die Gelegenheit hat, der sollte Probesitzen und vergleichen. Ich hatte in meinem Fall die Gelegenheit dies wĂ€hrend der Vienna Auto Show 2013 (siehe KurzĂŒberblick: Vienna Autoshow 2013) zu tun und direkt mit anderen Marken zu vergleichen. Meiner Meinung nach ist ein bedeutender Unterschied je nach Marke zu bemerken. Egal ob Platz, Anordnung und LederqualitĂ€t – in jedem Bereich punktet der neue Mazda 6.

 

Komfort- und Multimediaausstattung

Klarerweise gibt es eine Zweizonen-Klimaautomatik, Tempomat, Zentralverriegelung, Berganfahr-Assistent, elektrische Fensterheber mit One-Touch-Öffnungsautomatik, einen Bordcomputer mit 5,8" Farb-Touchscreen, Multi Commander (zusĂ€tzliche Bedienung fĂŒr Bordcomputer und Co.), beheizbare Fahrer- und Beifahrersitze, elektrisch abblendbaren Innenspiegel, 
 und einige weiterer Schmankerl.

Besonders erwĂ€hnenswert ist das Bose Premium Soundsystem mit 11 Lautsprechern (zumindest steht das so im Bordhandbuch, auf der Mazda Webseite steht acht). Nach anfĂ€nglichen Problemchen, die vor allem mit Optimierung der Einstellungen zu tun haben ist damit auch wĂ€hrend der Fahrt ein reiner Hörgenuss möglich. NatĂŒrlich nur, wenn die Quelle auch entsprechende QualitĂ€t liefert. Hierbei kann man den 6-fach CD-Wechsler, ein Bluetooth GerĂ€t, einen USB-Stick oder den AUX-Eingang benutzen. Es werden somit CDA (= Format von Audio-CDs), MP3 und WMA unterstĂŒtzt.

Generell hat das System im Standard einen Hang zu tieferen Tönen. Optimal fĂŒr Musik, aber bei Sprachausgaben (Radio) ist die Ausgabe etwas dumpf. Leider gibt es nur eine zentrale Einstellungsmöglichkeit fĂŒr alle Quellen und nicht pro Quelle. Denke aktuell habe ich einen guten Kompromiss gefunden.

Die Tatsache der zentralen Einstellungsmöglichkeit ist ebenso fĂŒr Bluetooth GerĂ€te ein Problem, da dort die Audiodateien bedeutend leiser wiedergegeben werden. Konnte zwar nur mit einem GerĂ€t testen, aber eine kurze Internetrecherche zeigte klar eine eindeutige HĂ€ufigkeit dieses Problems. Jedenfalls stellt man die Audioausgabe lauter, dann gilt dies auch fĂŒr Radio und Ă€hnliches. Verkehrsmeldungen und sofern ein NavigationsgerĂ€t installiert ist: dies wird extra geregelt. Ansonsten funktioniert Bluetooth sehr gut. Nach dem Abstellen und wieder Anlassen wird das Bluetooth GerĂ€t wieder erkannt und von gleicher Musikstelle weiter gespielt.

Dies ist jedoch nicht beim USB-Stick der Fall. Zuerst dauert das Einlesen doch recht lange. Dann wird immer von vorne abgespielt. Zuletzt gewÀhlte Optionen wie Zufallswiedergabe oder Wiedergabeliste wird nicht gespeichert und geht mit dem Abstellen verloren. Besonders Àrgerlich ist jedoch die Tatsache, dass nach dem Abstellen und wieder Anlassen nicht wieder auf USB-Stick gewechselt wird, sondern auf die davor genutzte Quelle (Radio, Bluetooth, etc.). Leider somit nicht so ideal


 

DafĂŒr funktioniert die Bluetooth-Freisprecheinrichtung sehr gut. Bei bereits zahlreichen Telefonaten konnte man mich gut verstehen. Ebenso konnte ich jeden Telefonpartner gut verstehen. GegenĂŒber meiner vorherigen Freisprecheinrichtung (Parrot CK3200) war dies nicht immer so. Selbst die maximale LautstĂ€rke war manchmal noch zu Leise. Dies ist zum GlĂŒck nun anders. Ebenso etwas anders funktionieren die Kontakteverwaltung. Das Telefonbuch wird nicht bei jeder Erkennung synchronisiert, sondern beim Koppeln und danach nur mehr manuell. DafĂŒr sind alle Kontakte im Fahrzeug enthalten und die Wiedererkennung des Mobiltelefons funktioniert schneller. Etwaige SMS-Funktionen wurden ebenso integriert.

 

In meinem Fall beherbergt das Fahrzeug ein NavigationsgerĂ€t von Tom Tom: Mazda Navigation System (NB1). Ein integriertes System hat den Vorteil auch in Tunnels oder bei schlechtem Empfang saubere Anweisungen liefern zu können. Beispielsweise wird die Geschwindigkeit nicht nur ĂŒber Satelliten errechnet, sondern wird (zusĂ€tzlich) vom Fahrzeug abgefragt. Gut bemerkbar bzw. getestet in lĂ€ngeren Tunnels. Gleich bei Erhalt des Fahrzeuges habe ich mehrere Updates eingespielt. Darunter ebenso ein Systemupdate mit zahlreichen Fehlerbehebungen. Der originale Kartenstand war Mai 2012. Aufgrund der inkludierten Kartenaktualisierungsgarantie konnte ich zuerst auf Mai 2013 und kurze Zeit spĂ€ter auf August 2013 aktualisieren. Der Kartenaktualisieungsservice kostet pro Jahr zwischen 47,97 und 79,95 Euro. Letzteres ist der Normalpreis, wo es jedoch immer wieder Aktionen mit gĂŒnstigeren Preisen gibt.

Die Updates werden dabei ĂŒber einen Computer direkt auf die zugehörige Speicherkarte (8 GiB) gespeichert. Es ist so ziemlich jedes europĂ€ische Land inkludiert. FrĂŒher war nur Deutschland-Österreich- Italien und westlicher enthalten. Jetzt geht es um einiges weiter in den Osten. Inkludiert sind bereits zahlreiche POI (Points of Interests, z.B. ParkplĂ€tze, Hotels, Bankomaten, etc.). Diese können aber recht simpel um eigene erweitert werden. Dies habe ich bereits mehrfach gemacht. LĂ€uft sehr gut



trotzdem sind weiterhin kleinere Ungereimtheiten und fehlende Funktionen vorhanden. Manches davon ist typisch fĂŒr alle Tom Tom GerĂ€te (MenĂŒsteuerung, RoutenfĂŒhrung, Seehöhenangabe, etc.) und manches eine Eigenart dieser Modellreihe. Hierzu hatte ich auch mehrfach Kontakt mit dem Tom Tom Support. Die erste Antwort dauerte etwas, aber danach ging es recht zĂŒgig dahin. Mein entsprechend umfangreiches Schreiben wurde vollstĂ€ndig beantwortet und bei zahlreichen Punkten die Weiterleitung an die Entwicklung vermerkt. Bin gespannt was die Zukunft bringen wird. Aktuell stört mich die fehlende Zwischenzielauswertung (Eingabe von Wegpunkten ist möglich, aber man erhĂ€lt keine Kilometer- oder Uhrzeitangabe) und das immer wieder mal die Heimatadresse gelöscht wird. Letztere hat womöglich mit der Kartenaktualisierung zu tun – aber das ist noch nicht genau klar.

 

Zum Schluss ebenso noch ein Highlight: das schlĂŒsselloses Zugangssystem. Schon im Vorfeld hatte ich mir den Vorteil dieses Zugangssystem ĂŒberlegt. Beim Probefahren konnte ich das System etwas testen und erkannte die großen Vorteile fĂŒr mich. Vollgepackt mit Einkaufssachen ist die SchlĂŒsselsuche in der Hosentasche etwas mĂŒhsam


Wenn man mit eingesteckten SchlĂŒssel vor dem Fahrzeug steht, dann kann man direkt den Kofferraum öffnen oder mittels kleinen Knopf am TĂŒrgriff das Fahrzeug aufsperren. Das Fahrzeug kann dabei mittels Start/Stopp-Knopf gestartet werden. Dazu muss man mit dem SchlĂŒssel im Innenraum sitzen. Stellt man das Fahrzeug ab, steigt aus, schließt alle TĂŒren und entfernt sich vom Fahrzeug, dann sperrt sich das Fahrzeug automatisch zu. Letztere kann je nach Wunsch deaktiviert werden. Dann kann man das Fahrzeug mit dem Knopf am TĂŒrgriff zusperren. Eine Funktion an die man sich (zu) schnell gewöhnt und bei anderen Fahrzeugen (u.a. mein Mazda MX5) vermisst.

 

Sicherheitspaket

Standard sind heutzutage so Begriffe wie ABS (= Antiblockiersystem), ERD (= Bremskraftverteilung), EBA (= Bremsassistent), DSC (dynamische StabilitÀtskontrolle) und TCS (= Traktionskontrollsystem). ErklÀrung notwendig? Dazu kommt der City Notbremsassistent und die Warnblinkautomatik bei Notbremsung (ESS).

Mein Highlight darunter ist der Spurwechsel-Assistent (RVM) und das Lane Departure Warning System (LDWS). Erstere erfasst beidseitig den toten Winkel und zeigt im Spiegel mit einer orangen Leuchte einen vorhandenen Überholvorgang an. Wenn man dann die Fahrspur wechseln möchte, dann kommt zusĂ€tzlich ein Warnton. Das zweite System erfasst die weißen oder gelben Fahrbahnmarkierungen (mit den orangenen ebenso erfolgreich getestet – wird aber nicht garantiert) und gibt einen Warnton (Brummen) aus sobald man unkontrolliert die Fahrspur verlassen sollte. Eine geniale Hilfe gegen den sogenannten Sekundenschlaf.

Ebenso Vorteilhaft ist das adaptive Kurvenlicht. Zuerst hatte ich mir gedacht: "Und, wo ist der Unterschied". Aber beim Wechsel auf ein anderes Fahrzeug (erneut mein MX5, ja ja ich weiß schon
) ist das Fehlen dieser Funktion im Kreisverkehr oder sonstigen Kurven klar bemerkbar.

Abschließend weniger eine Sicherheitsfunktion, aber trotzdem mit diesem Bereich verwandt, ist die automatische Fernlichtregulierung. Neben dem automatischen Scheibenwischer (siehe Regensensor), den ich bereits bei meinem VorgĂ€ngerfahrzeug hatte, eine Funktion an die man sich ebenso sehr schnell gewöhnt und bei Fahrten am Abend bedeutende Vorteile bringen kann. Dabei wird nicht nur der Gegenverkehr, sondern auch ein nah vorausfahrendes Fahrzeug erkannt.

 

Platzangebot

Nun komme ich zum Hauptgrund fĂŒr das Fahrzeug. Das Platzangebot im Kofferraum ist entsprechend großzĂŒgig. WĂ€hrend der Vorbereitung zur KD-LAN 2013 hat sich gezeigt: es passt in etwa 2x der Mazda 3 (Kofferraum plus RĂŒcksitze) allein nur in den Kofferraum hinein. Kann einem doch einiges an unnötigen Fahrzeiten sparen.

kofferraum

Dieser Kofferraum ist im wahrsten Sinne ein reiner Transportschlucker. Immer wieder hat man den selben Gedankengang bei verschiedenen zu transportierenden GegenstĂ€nden: "Geht das ĂŒberhaupt in den Kofferraum". In der Praxis zeigt sich nun: "locker leicht". Dabei hatte ich sogar FĂ€lle wo die GegenstĂ€nde quer zur Fahrtrichtung hinein gegangen sind. Das Fahrzeug ist nicht viel breiter, aber exakt um das richtige Maß damit es doch passt.

GrundsĂ€tzlich ist eine Abdeckung montiert. Damit ist im geschlossenen Zustand selbst ohne verdunkelter Scheiben kein Blick in den Kofferraum möglich. Beim Öffnen des Kofferraums geht ein Teil der Abdeckung nach oben und man kann das Fahrzeug beladen. Sollte mehr Platz notwendig sein, dann kann man wie eigentlich bei jedem Fahrzeug die Abdeckung abnehmen. FĂŒr gewöhnlich Ă€rgert man sich nun ĂŒber die Situation: wohin mit der Abdeckung. Meist ist man in dieser Situation vor dem GeschĂ€ft und ein zu Hause lassen ist nicht mehr möglich. In diesem Fall ist das alles kein Problem. Die Abdeckung lĂ€sst sich beidseitig zusammenrollen und abmontieren. Dieses GestĂ€nge hat dann unter dem Kofferraum ausreichend Platz um verstaut zu werden. Damit erhĂ€lt man die gleiche Ansicht wie oben im Bild zu sehen.

Hierbei ebenso gut zu erkennen sind die Aussparungen auf beiden Seiten (hinter dem Radkasten). Dort erhĂ€lt man noch weiteren Platz fĂŒr kleinere GegenstĂ€nde. Im vollbeladenen Zustand hat sich gezeigt wie wertvoll diese beiden extra FĂ€cher sind. So ist ein Rucksack, eine Handtasche oder Jacke bzw. Pullover sehr einfach verstaut und kann ohne Probleme erreicht werden.

Der zuvor erwĂ€hnte Platz fĂŒr das GestĂ€nge befindet sich wie erwĂ€hnt unter dem eigentlichen Kofferraum. Dort ist neben dem GestĂ€nge noch weiterer Platz fĂŒr Pannendreieck und sonstige kleinere Sachen.

 

Motorleistung & Verbrauch

Abschließend komme ich zum HerzstĂŒck jedes Fahrzeuges. Generell gilt Hubraum ist durch nichts zu ersetzen als mit mehr Hubraum. Ich fĂŒr meinen Teil kann mit der motorischen Leistung nicht groß klagen. Je nachdem wie man fĂ€hrt geht es gemĂŒtlicher und sparsamer oder halt sportlicher zu Werke. Die 165 PS kommen dabei gut auf die Straße und Überholmanöver muss man nicht vermeiden. Ich empfehle bei Interesse nicht nur Probesitzen, sondern gleich Probefahren.

durchschnittsverbrauch

Der Verbrauch kann sich sehen lassen. Bei der Wochenendtour ĂŒber das GesĂ€use zum Großglockner mit vier Insassen plus Reisetaschen ist ein Durchschnittsverbrauch von 6,5l auf 100 Kilometer herausgekommen. Ein sehr guter Wert. Im Schleppbetrieb mit AnhĂ€nger plus Zuladung waren es 7,0 l auf 100 Kilometer. Damit auch voll Ok. Im Vergleich zu meinem VorgĂ€nger (Diesel mit 110 PS) ist es ein Ă€hnlicher Verbrauch und das trotz grĂ¶ĂŸerem Fahrzeug.

NatĂŒrlich erwĂ€hnenswert ist meine generelle untertourige Fahrweise (fĂŒr das echte sportliche Fahren ist ja der MX5 da – ui, zum GlĂŒck noch ein Vorteil fĂŒr meinen Kleinen geschafft
) und vorausschauendes Fahren. Klarerweise bin ich kein notorischer Langsamfahrer (höre ich da Opa mit Hut?) und hier und da mal schĂ€rfer beschleunigen ergibt auch keinen Horror-Spritverbrauch. Dank grĂ¶ĂŸerem Hubraum und zahlreichen PferdestĂ€rken reicht auch ein höherer Gang fĂŒr zĂŒgiges beschleunigen.

Man muss aber auch klar angeben, dass das Fahrzeug bereits viele Spritsparer integriert hat. Da wĂ€re klar das i-stop System, das bis jetzt in Summe 27 min den Motor abgestellt hat. Auch die Klima hat je nach Außentemperatur mehrere Leistungsklassen. Im ECO-Modus wird damit besonders wenig Energie benötigt. Das Fahrzeug ist wohl nicht nur wegen der LautstĂ€rke nach außen gut gedĂ€mmt.

Mein persönliches Highlight ist jedoch i-ELOOP. Dies ist ein Kondensator der schnell Bremsenergie (ausrollen geht auch) in Strom umwandelt. Damit wird dann die gesamte Bordelektronik versorgt. Diesen Umstand bemerkt man bei entsprechenden Kondensatorstand sehr gut beim Beschleunigen. Die Last der Lichtmaschine entfĂ€llt fĂŒr den Motor. Daher mehr PS fĂŒr die Straße 😉 .

 

 

Mein Fazit: In Summe bietet der Mazda 6 Sport Combi Fahrspaß pur mit ausreichend Raum fĂŒr Zuladung


  3 Antworten zu “Mazda 6 Sport Combi: Erfahrungsbericht”

Kommentare (3)
  1. Hab mir den Mazda auch mal genauer angeschaut, und ehrlich gesagt ist er aktuell mein Favorit bei der neuen Fahrzeugwahl. Eventuell kommt der sogar bald auf den Hof, wenn ich ein SchnÀppchen finden sollte.

    • Glaube kaum, dass man den schon als Gebrauchtwagen bekommt. Deshalb vermute ich mal ein Linkschleuder-Versuch. Deshalb URL zum Gebrauchtwagenportal entfernt.

  2. Ich möchte hier mal festhalten, dass die neuen Mazdas vom Design her wirklich mit den besten Autos mithalten. Insbesondere die neueren Modelle sehen so schnittig aus, ich bin wirklich inzwischen ein großer Fan. Das spiegelt sich natĂŒrlich auch in den chicen Felgen wieder.

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