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Apr 032011
 

Es war einmal im Jahre 1989, da erschien der Game Boy vom Hersteller Nintendo. Ganz Stolz erhielt ich vor vielen vielen Jahren meinen Game Boy zusammen mit dem Spiel Tetris. Selbst nach diesen vielen vielen Jahren und einigen Erlebnissen ist das GerĂ€t nach wie vor funktionstĂŒchtig. Aber es hat sich dann doch einiges in den Jahren geĂ€ndert und ich gebe es zu: nach einigen Mario-freien Jahren bin ich rĂŒckfĂ€llig geworden. Ein neuer Game Boy musste her



zu dumm, dass es den eigentlichen Namen nicht mehr gibt. Na dann nehmen wir halt einen Nintendo 3DS :-)!

 

So Ă€hnlich oder auch nicht hat sich das vor ein paar Monaten entwickelt. Schlussendlich ist letzten Montag das Paket eingetroffen. Als Vorbesteller gab es abschließend noch fetten Rabatt und ein gratis Spiel obendrauf: Asphalt 3D. Ist doch toll – somit konnte ich bereits eine Woche Erfahrung sammeln. Einige erste EindrĂŒcke gibt es nachfolgend.

 

Wie bereits geschrieben ist die Bezeichnung "Game Boy" eigentlich nicht mehr wirklich aktuell. Bereits seit einigen Generationen wurde das Namensschema geÀndert. Trotzdem wird weiterhin der Nintendo Handheld unter dieser Bezeichnung in der freien Wildbahn bezeichnet. Zu meinen UraltgerÀt sind nicht mehr viele Gemeinsamkeiten ersichtlich:

Game Boy Classic von 1989

game_boy_classic
Nintendo 3DS geschlossen

nintendo_3ds_geschlossen
Nintendo 3DS geöffnet
nintendo_3ds_geoeffnet

 

Man sieht, nicht nur das Design hat sich grundlegend geĂ€ndert. Mittlerweile sind Farbwiedergabe und große Displays Pflicht. Nebenbei muss ebenso drahtlose Netzwerkverbindung (W-LAN), Touchscreen, Lithium-Ionen Akku und vieles mehr an Board vorhanden sein. Da dĂŒrfen Internetverbindung oder mehrere Kameras nicht fehlen. Aber das gibt es in dieser Form schon lĂ€nger. Das Besondere ist auf alle FĂ€lle das 3D Display und dabei meine ich nicht die Erzeugung von 3D Grafik z.B. mithilfe von Polygonen, sondern wirkliche 3D Perspektive ĂŒber ein autostereoskopisches Display. Die Effekte kennen viele sicher vom Kino, die damit wieder vermehrt Besucher in die SĂ€le bringen wollen. Aber statt der lĂ€stigen Brille wird beim Nintendo 3DS nur den Handheld selbst benötigt. Also das 3D Kino zum Mitnehmen – und fĂŒr jeden



dabei ist der 3D Effekt nicht nur ein Aufguss, sondern wird bereits bei vorinstallierten Minispielen ausgiebig genutzt. Damit kommen wir zum Lieferungsinhalt:

httpvh://www.youtube.com/watch?v=ztXFAMa-bLo

nintendo_3ds_ersteinrichtung

Die Einrichtung ist abschließend schnell erledigt. Einige Grunddaten, wie Sprache, Name, Datum, Uhrzeit und dgl. waren notwendig. Ebenso wird der 3D Effekt kalibriert. Die ersten Minuten mit dem GerĂ€t waren sehr enttĂ€uschend – zu gering der Effekt, da war als fleißiger Kinogeher mehr gewohnt. Ebenso Ă€rgerlich war die Einrichtung der drahtlosen Netzwerkverbindung. Nintendo hat die möglichen Sonderzeichen fĂŒr den Zugangscode stark eingeschrĂ€nkt. Einige genutzte Sonderzeichen sind ĂŒber den Assistenten nicht auswĂ€hlbar. Bei der manuellen Eingabe (die man erst umstĂ€ndlich in einem UntermenĂŒ aufrufen muss) sind auf der virtuellen Tastatur zwar alle Zeichen verfĂŒgbar, aber das GerĂ€t nimmt diese nicht an. Somit konnte vorerst kein Internet erreicht werden.

Damit wurde nach einigen Ärgernis das GerĂ€t weiter unter die Lupe genommen. Mein erster Weg fĂŒhrte in die Augmented Reality Games. Dabei legt man eine der mitgelieferten Karten auf eine OberflĂ€che und nimmt diese mit der eingebauten Kamera auf. Das GerĂ€t erkennt diese und baut darauf bzw. runterherum eine 3D Welt auf. Damit kann man schon einige Zeit verbringen. In die gleiche Richtung geht Face Raiders, wo man Gesichtsfotos von Freunden, Familie und einem selbst erstellt. Abschließend wird mit der Kamera die aktuelle Umgebung wĂ€hrend dem Spielvorgang aufgenommen und darĂŒber die virtuelle Umgebung gelegt. Hier ist ebenso Bewegung gefordert, denn die Gesichter können von jeder Richtung eintreffen und wenn man diese nicht mit einem Tennisball trifft erhĂ€lt man einen bösen Kuss ;-).

nintendo_3ds_streetpass

Netter Zeitvertreib, aber besonders die Mii-Lobby finde ich als witzige Idee. Dazu gibt es den SchrittzĂ€hler und StreetPass. Bei beiden erhĂ€lt man entweder Punkte, Goodies oder Ă€hnliches. Dabei muss man das GerĂ€t im Standby mitnehmen. Es werden somit die Schritte gezĂ€hlt, fĂŒr die man pro 100 Schritte eine SpielmĂŒnze erhĂ€lt. Daneben erkennt das GerĂ€t andere GerĂ€te in der NĂ€he und verbindet sich mit diesen. Damit werden kurz grundlegende Daten getauscht. Was genau hĂ€ngt von den Einstellung ab. Neben der fremden Mii-Figur und der letzten Aktion des Urhebers erhĂ€lt man noch einen BegrĂŒĂŸungstext und den Staat bzw. das Bundesland. Die SpielmĂŒnzen und die fremde Mii-Figur wird fĂŒr den "Puzzle-Tausch" und "Rette die Krone!" genutzt. Beides kleine Minispiele, bei der Puzzleteile getauscht oder die eigene Mii-Figur von einem Verließ befreit wird.

Damit waren die ersten zwei Abende schnell ausgefĂŒllt. Schon interessant wie viel Spaß man nur mit der Konsole und Minispielen haben kann. Aber ebenso das Spiel Asphalt 3D wurde kurz angespielt. Aber genaueres folgt in einem eigenen Beitrag.

 

Schlussendlich konnte nun Zeit gefunden werden um das eigene drahtlosen Netzwerk und zugehörende GerĂ€te anzupassen damit der Nintendo 3DS ins Internet gelangen kann. Tja und was folgte nun? Na klar ein Systemupdate auf die Version 1.10-1E. Mögliche Änderungen wurde nicht genannt. Ich konnte nur zwei Tage spĂ€ter lesen, dass es um Fehlerbehebung geht. Ich stelle aber fest, dass eher das Gegenteil auftritt. Ich habe seit dem Update einen Absturz (nach dem Beenden von Asphalt 3D) und drei HĂ€nger (wechseln in die Systemeinstellungen). Nehme an da wird sicher bald ein weiteres kommen
 


und somit nicht nur wegen einiger weiterer offener Baustellen, wie leere Optionen oder aufgefĂŒhrte aber fehlende Anwendungen.

 

Interessanter an diesem Update war aber ein neuer Inhalt: ein 3D Video und dieses hat es mir angetan. Hier kommt der 3D Effekt wirklich voll in Geltung – will mehr davon. Generell muss ich festhalten, dass ich zu Beginn etwas enttĂ€uscht war, aber nach einigen intensiveren Spielchen Ă€nderte sich der Eindruck. Wie im Kino, so wechselt ebenfalls (sehr stark) am Handheld die EffektqualitĂ€t von Fall zu Fall. Hierbei hat der Lichteinfall der Umgebung einen weiteren Einfluss. Wenn jemand eine Schutzfolie fĂŒr das doch teure LuxusgerĂ€t anbringen möchte, dann Ă€ndert sich der Effekt wiederrum. Aber dazu in einem weiteren Beitrag mehr.

=> Fakt ist, dass technikbegeisterte wohl kaum um das GerÀt herum kommen. Zu lockend ist das 3D Display, das ohne Zusatzbrille auskommt und ebenso der Rest des GerÀtes ist nicht schlecht. Die erste Woche macht auf alle FÀlle Lust auf mehr


  Eine Antwort zu “Nintendo 3DS: Willkommen in der 3. Dimension”

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